Wie entwickelt man eine tragfähige Geschäftsidee? Ganz einfach: Indem man die zukünftigen Kunden nach Ihren tatsächlichen Bedürfnissen fragt und erst dann die passende Lösung anbietet. Das und mehr haben 15 Studierende der HdM beim IDEA Workshop am 22. und 23. Mai sowie 19. Juni 2015 herausgefunden und auch gleich in die Tat umgesetzt.

Während des Seminars wurden via Design Thinking vier Geschäftsideen entwickelt, die zu Geschäftsmodellen ausgearbeitet und schließlich einer Jury in je dreiminütigen Pitches präsentiert wurden. Es war nicht zuletzt der Interdisziplinarität der Teams zu verdanken (Marktkommunikation, Medieninformatik, Medienwirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Online-Medien-Management, Informationsdesign, Mobile Medien), dass dabei durchweg attraktive Geschäftsideen entstanden sind.

Julia Bredendieck, Peter Bastian, Jonas Henne und Erich Keller haben das Nespresso-Prinzip auf Waschmittel-Tabs übertragen. Thi Thanh Mai Luong, Stefanie Mächtle, Ida Mayer und Marcel Schmitt erleichterten Menschen mit Nahrungsmittelunveträglichkeiten die Restaurantsuche per App. Wo man innerhalb kürzester Zeit im lokalen Einzelhandel an Bücher kommt, dafür haben Florian Ebbert, Marcos Souliotis und Ingo Trautwein eine Lösung angeboten. Um das kulinarische Wohl von Mitarbeitern mittelständischer Betriebe sorgte sich das Damenteam von Mittagsglück mit Pornpim Ampikitpanich, Stephanie Hilberer, Celia Kaiser und Julia Stach.

Drei von vier Teams lagen nach dem Votum der Jury gleichauf, was für die hohe Qualität der Geschäftsideen und Pitches sprach. Mit einem Punkt Vorsprung hat Mittagsglück den ersten Platz belegt, womit sich dieses Team für das Finale der PUSH Campus Challenge qualifiziert hat.

Johanna Kutter, die gemeinsam mit Hartmut Rösch das Seminar geleitet hat, resümiert: „Ich finde es faszinierend, in welcher kurzen Zeit die Studierenden aus dem Nichts heraus eine Geschäftsidee entwickeln.“ Das wird auch beim nächsten IDEA Workshop im Wintersemester 15/16 der Fall sein.

Text & Bild: Magdalena Weinle

Erst das Problem, dann die Lösung
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