Projecker

Projecker

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir, das sind Simon, Marc und Christian, entwickeln eine Software, mit der wir Projektleitern der Digital- und Medienbranche die Kommunikation mit ihren Kunden erleichtern wollen. Wir haben selbst bei verschiedenen Software-Dienstleistern gearbeitet und dort ist uns immer wieder aufgefallen, dass Projekte häufig in Schieflage geraten, wenn der Kunde das Gefühl hat, den Status des beauftragten Projektes nicht transparent überblicken können. Ansprechendes und informatives Reporting kostet viel Zeit, jedoch gefährdet fehlende Transparenz den Projekterfolg und die Zufriedenheit des Projektkunden. Mit der Entwicklung unseres Produktes haben wir uns zum Ziel gesetzt, proaktives Reporting zum Standard in der Branche und auch für kleine Unternehmen möglich zu machen.

Was waren die größten Herausforderungen, die ihr auf eurem Gründungsweg überwinden musstet?

  1. Die größte Herausforderung ist sicherlich, den Fokus nicht zu verlieren. Als Gründer steht man ganz plötzlich vor einem Berg von Aufgaben und Themen, mit denen man sich vorher noch nie beschäftigt hat á la “Datenschutz-Richtlinien? – Was zur Hölle?”. Da gerät die eigentliche Produktentwicklung schon mal in den Hintergrund und man beschäftigt sich den ganzen Tag nur noch mit Orga-Themen. Hier mussten wir uns immer wieder zurücknehmen und uns fragen: “Was ist konkret für das Produkt relevant und was kann ausgelagert werden?” Auch die klare Definition und Abgrenzung von Verantwortlichkeiten fiel uns nicht immer leicht. Monatliche Retrospektiven haben uns dabei geholfen.
  2. Ein weitere Herausforderung war und wird für uns auch immer sein, sich Herausforderungen zu stellen und ins kalte Wasser zu springen. Aber genau da haben wir auch immer am meisten gelernt!
  3. Zuletzt: Als wir nach drei Monaten merkten, dass das Konzept so noch nicht ganz passt, haben wir nochmal ganz von vorn angefangen. Sich das einzugestehen und drei Monate Arbeit zu verwerfen war hart!

Welche Tipps habt ihr für andere Gründer?

  1. Entwickelt immer so nah wie möglich an der Zielgruppe! Macht parallel zur Entwicklung immer wieder Interviews, in denen ihr ihre Arbeitsweise und Probleme erfasst und gleichzeitig Feedback zu eurer Lösung einsammelt. Wir haben mit den Interviews nach zwei Monaten angefangen, was schon einigermaßen früh war und trotzdem sagen wir uns jetzt, wir hätten noch früher rausgehen sollen.
  2. Versucht, so viel Aufgaben auszulagern wie möglich. Wenn ihr eines Tages feststellt, dass das selbstgebaute Tool zur Ticketverwaltung inzwischen einwandfrei funktioniert, euer eigentliches Projekt aber immer noch nicht weiter ist, solltet ihr etwas überdenken 🙂

 

Wo seht ihr euch in 5 Jahren?

Idealerweise sind wir in fünf Jahren so weit, dass wir uns bereits den nächsten Zielgruppen widmen. Wir glauben, dass proaktive Kommunikation in den meisten Branchen Dienstleistern helfen wird, Projekte einerseits erfolgreicher abzuschließen, Kunden andererseits aber auch besser zu halten. Reporting ist für uns da nur ein Aspekt der Kommunikation – aber darüber können wir in fünf Jahren ja nochmal sprechen…


PROJECKER ist eine Online-Software für Unternehmen der Digitalbranche, die schlankes Statusreporting an Projektkunden ermöglicht. Mit ihr soll proaktives und gleichzeitig aufwandsneutrales Kundenreporting in der Branche gefördert werden.

Details

Gründungsjahr: 2015
E-Mail: hello@projecker.de
Facebook: projecker on Facebook
Website: www.projecker.de
Adresse: Nobelstraße 15
70569 Stuttgart

Gründungsteam

Christian Fahrbach
CEO
Simon Wagner
CMO
Marc Gerzimbke
CTO
Projecker
Rate this post