Zugegeben, es waren intensive acht Stunden Kompetenzmarathon mit denen die erste Nachtschicht des Paritätischen – Baden-Württemberg zu Ende ging. Bei dem Marathon am 27. April spendeten Vertreterinnen und Vertreter aus der Kreativbranche ihre Erfahrung und Kompetenz an Non-Profit-Organisationen. Der Playpark in den Räumlichkeiten der Hochschule der Medien, Stuttgart diente als Austragungsort.

„Innovative Konzepte und Lösungsvorschläge mit Vorbildcharakter“ hervorbringen. Das sei das Ziel der Nachtschicht gewesen, sagt die Schirmherrin Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eröffnete, vertreten durch Dr. Stefanie Hinz am Nachmittag die Veranstaltung. Sie begleitete die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Ende und schien am Ende, als es draußen schon längst dunkel war, sichtlich zufrieden.

In insgesamt 200 Arbeitsstunden entwickelten die verschiedenen Teams Konzepte, Designentwürfe und Strategien für die ihnen zugeteilten paritätischen Organisationen, welche sich um eine Teilnahme bewerben mussten. Darunter fielen beispielsweise die Freiwilligenagentur Heidelberg und die Lebenshilfe Stuttgart e. V. und die AIDS-Hilfe Baden-Württemberg e.V. Nach vielen Brainstormings, Diskussionen und Ideen sind komplett überarbeitete Flyer, Optimierungen für den Online-Auftritt sowie Marketing-Strategien entstanden.

Alle teilnehmenden Teams zeigten sich insgesamt sehr glücklich mit der ersten Nachtschicht in Baden-Württemberg und würden bei einer neuen Auflage gerne wieder dabei sein. Ganz neu ist die Idee nämlich nicht: Bereits 2004 wurde sie ins Leben gerufen, damals noch in den Niederlanden. Fünf Jahre später fand sie dann ihren Weg in internationale Gewässer und seit 2018 ist die Nachtschicht auch in Baden-Württemberg.