Vom 31. Mai bis 3. Juni 2016 sprühten die HdM und der Startup Campus Stuttgart vor Geschäftsideen. Dafür sorgten 38 Studierende von zehn europäischen Hochschulen, die beim Finale des Ideenwettbewerbs Entrepreneurial Brains Made on Campus (EBMC) ihre Projekte präsentierten.

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Kreative Köpfe aus ganz Europa beim EBMC Finale 2016. Foto: Petra Rösch

Acht Teams, die die Vorrunde an ihrer jeweiligen Hochschule Anfang des Jahres gewonnen hatten,  kamen zum Finale zu einem Innovationscampus an der HdM Stuttgart zusammen. Qualifiziert hatten sich Studierende der Birmingham City University (England), University of Abertay/Dundee Business School (Schottland), Johannes-Kepler-Universität Linz (Österreich), der Haute Ecole d’Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud (Schweiz), University of Malaga (Spanien), Budapest Metropolitan University (Ungarn) und der Hochschule der Medien, DHBW sowie Universität Stuttgart  (Deutschland).

Corporate Entrepreneurship im Fokus

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Den ersten Platz sicherte sich das HdM-Damenteam Femtech mit seinem smarten Kühlschrank. Foto: Petra Rösch

Der von der HdM initiierte Wettbewerb ging im Januar 2016 in die siebte Runde und wurde in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart und der bwcon GmbH durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Unternehmen Bosch, Continental, YAEZ und Die Ligen wurden digitale Geschäftsideen erarbeitet. Vertreten waren Vorhaben aus den Bereichen Smart Home (Bosch), Connected Mobility (Continental), Football Streaming (Die Ligen) sowie Digital Learning (YAEZ). Die Teams wurden dabei von den Coaches Ute Hillmer, Joaquin Soucheiron, Elmar Burke, Ron Brown und Nils Högsdal sowie von ihren Dozenten Ana Muñiz Fernández,Helen Smith, Laura  Guest, Ferenc Kiss, Richard Leighton, Vincenzo Pallotta und Alexander Stockinger unterstützt. Die Weiterentwicklung der Prototypen haben Mike Fischer, Nela Reichsöllner, Anton Antonov, Axel Bohnert, Jona Eisele, Lisa-Sophie Kramer, Christoph Muth, Jonas Bönhoff, Tran Thi Bao Tran und Simon Wolf, alle Studierende der Medieninformatik an der HdM vorangetrieben.

„Der EBMC ist ein Beispiel für die erfolgreiche Verknüpfung von Innovationstätigkeiten von Unternehmen und unternehmerischer Qualifikation an Hochschulen“, erklärte Johanna Kutter, Organisatorin des Wettbewerbs am Generator HdM Startup Center.

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Bei der Creative Night präsentierte der Architekt Oliver Kleinert aus Bratislava das Quartierprojekt The MOST. Foto: Petra Rösch

Ein Abend im Zeichen der Kreativwirtschaft

Präsentiert wurden die weiterentwickelten Ideen im Rahmen der Creative Night auf dem Startup Campus in Stuttgart-Ost. Die Creative Night widmete sich in Impulsvorträgen, Werkstätten und Ausstellungen der Entstehung von Innovationsräumen sowie Gründungsvorhaben in der Kreativwirtschaft. Sie wurde gemeinsam vom Generator und dem neuen Forschungsleuchtturm der HdM „CREAM – Creative Industries & Media Society“ durchgeführt und von der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt. Prof. Dr. Boris Kühnle vom Studiengang Medienwirtschaft resümierte: „Für mich war Stuttgart nie kreativer als heute. Das ist eine super spannende Veranstaltung. Ich hoffe, dass es die jetzt noch viel häufiger gibt.“

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Den zweiten Platz belegte das HdM-Team ParkY mit einer Parkplatz-App für Fernfahrer. Foto: Petra Rösch

Europameisterinnen von der HdM

Sieben Juroren, nämlich Sandra Baumholz (Wirtschaftsförderung Stadt Stuttgart, Alexandra Rudl (bwcon), Karen Sikkema (University of Arts Utrecht), Veljko Sekelj (pag.es), Stuart Simpson (European Office Vienna), Donald Smith (The James Hutton Institute) sowie Arndt J. Upfold (ifex, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg), durften die Pitches bewerten. Nach acht unterhaltsamen Auftritten, die während der Pausen von der Band Jive musikalisch begleitet wurden, standen die Sieger der EBMC Saison 2016 fest: Femtech, ein Damenteam von der HdM, konnte mit seinem cleveren Kühlschrank sowohl bei der Jury als auch beim Publikum die meisten Punkte holen. Ihre Idee war es, Kühlschränke mit Bosch-Sensoren auszurüsten, welche unter anderem die Haltbarkeit der Produkte scannen und auf dieser Grundlage Einkaufslisten sowie Rezepttipps ans Smartphone schicken. Den zweiten Platz sicherte sich ParkY, ebenfalls eine HdM-Mannschaft, die für Continental eine App entwickelt hat, die Fernfahrer zu freien Stellplätzen führt. Auf Platz drei kamen Pure Sports aus Dundee mit ihrer Video Plattform zum Scouting junger Sporttalente für Die Ligen.

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Pure Sports aus Dundee hat eine Scouting-Plattform für Sporttalente entwickelt und damit den dritten Platz belegt. Foto: Petra Rösch

Am Ende durften sich aber alle als Gewinner fühlen, wie Anisa Ameen von der Birmingham City University: „We can honestly say it was one of our best experiences of university and we have created memories that will stay with us forever.”

Kreativität im Doppelpack
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